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Förderverein der Uhlandschule Wannweil e.V. |
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Nicht ohne KerniSchul-Förderverein sucht Wege aus der KriseWANNWEIL (uk). "Förderverein vor dem Aus?" unter dieser provokanten Fragestellung lud der Vorstand des Fördervereins der Uhlandschule Wannweil vergangene Woche zu einem Forum über die Zukunft des Fördervereins ins Rathaus ein. Am Ende stand fest: der Verein wird wohl mit Unterstützung der Gemeinde weiter bestehen, aber etwas mehr Engagement seitens der Eltern sollte schon sein. Vor elf Jahren wurde der Förderverein der Uhlandschule Wannweil von einer Handvoll engagierter Eltern gegründet, um an der Schule eine Kernzeitenbetreuung für die Kinder berufstätiger Mütter auf die Beine zu stellen. Darüber hinaus gab es von Anfang zunächst im kleinen Umfang Ferienbetreuung und immer wieder Freizeit-Angebote für die Kinder der Fördermitglieder.Nachdem das Angebot der Kernzeitenbetreuung in den ersten beiden Jahren von relativ wenigen Kindern in Anspruch genommen wurde, ist der Bedarf mittlerweile stark gewachsen. Rund 40 Kinder werden von insgesamt vier Mitarbeiterinnen betreut. Auch die sonstigen Aktivitäten von der Wald-Freizeit bis zur Hausaufgabenbetreuung werden rege nachgefragt. Nur die aktive Mitarbeit der Eltern des Fördervereins, der die Betreuerinnen einstellt und die gesamte Organisation zu tragen hat, ließ von Anfang an etwas zu Wünschen übrig. Als zur letzten Jahreshauptversammlung im November wieder einmal nur fünf Mitglieder erschienen und niemand für den Vereinsvorsitz gewonnen werden konnte, schlug der Rumpf-Vorstand Alarm. Dass dann zur Krisensitzung immerhin 25 Vereinsmitglieder kamen, überraschte nicht nur Heide Lindenberger vom Übergangsvorstand ("So viele waren wir noch nie!"), es zeigte auch, dass ein tiefes Interesse am Fortbestand der Kernzeit besteht. "Ich brauche die Kernzeit, weil ich berufstätig bin, ich habe aber keine Zeit mich zu engagieren", diesen und ähnliche Sätze hörte man an diesem Abend immer wieder. Und zwar ausnahmslos von Frauen. Bezeichnenderweise sind denn auch unter den insgesamt 98 Vereinsmitgliedern nur vier Männer. Die Kernzeitenbetreuung, das wurde bei dem Forum rasch klar, ist aus der Schule nicht mehr wegzudenken. Nicht zuletzt deshalb, weil ohne die "Kerni" die "verlässliche Grundschule" gar nicht garantiert werden könnte, wie die neue Rektorin der Uhlandschule, Beatrice Bantlin, betonte. "Die Kernzeit wird es weiter geben", versicherte denn auch Bürgermeisterin Anette Rösch, welche die Diskussionsleitung übernommen hatte, notfalls unter Eigenregie der Gemeinde. Dies würde das Angebot aber teurer machen, weil die Zuschüsse, die ein Förderverein beantragen kann, nicht im selben Umfang an die Gemeinde fließen würden. Rösch warnte deshalb davor, dass der Verein sein "Kerngeschäft" aufgibt, um sich mehr der Förderung anderer schulischer Aktivitäten zu widmen. Denn ohne Kernzeit stünde der Verein bald ohne Zuschüsse da und auch die Fordermitglieder würden wohl rasch abnehmen, wenn das Angebot der Kernzeit nicht an eine Mitgliedschaft im Verein gekoppelt wäre. Um den Vereinsvorstand zu entlasten für den vor allem die monatlichen Abrechnungen und die Versicherungsmodalitäten der Honorarkräfte einen enormen zeitlichen Aufwand darstellen, bot Rösch verwaltungstechnische Unterstützung an. Ein Mitarbeiter der Gemeinde könnte diese Aufgabe künftig erledigen und gleichzeitig einen Beisitzerposten im fünfköpfigen Vorstand des Vereins wahrnehmen. Diese Zusage wurde vom Übergangsvorstand des Fördervereins (und den anwesenden Eltern) mit großer Erleichterung aufgenommen. Die meisten Vorstands-Mitglieder erklärten sich bereit, ihre Funktion zumindest bis zum nächsten Schuljahr weiter auszuüben. Demnächst steht eine außerordentliche Mitgliederversammlung an. Wenn sich dabei ein(e) neue(r) Vorstand findet, ist die Krise zumindest vorläufig ausgestanden.
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Letzte Änderung 2004-Mrz-10 |
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