Forum zur Zukunft des Fördervereins
am 28. Januar 2004
Nachdem bei der letzten Jahreshauptversammlung des Fördervereins zu wenig Mitglieder anwesend gewesen waren, um einen kompletten Vorstand wählen zu können, hatte sich der "Übergangsvorstand" entschlossen, zu einem offenem Forum über die Zukunft des Fördervereins einzuladen. Ohne den Druck einer Wahl sollten die Mitglieder, aber auch eine interessierte Öffentlichkeit über die Leistungen des Fördervereins, seine gegenwärtige Situation und die Möglichkeiten eines funktionierenden Schulfördervereins informiert werden.
Das Ziel war, auf diesem Forum deutlich zu machen, dass der Fortbestand des Fördervereins stark gefährdet ist, wenn der Vorstand - vier berufstätige Mütter - weiterhin mit seiner Verantwortung allein gelassen wird. Die Vorstandsfrauen erhofften sich von der Veranstaltung Anstöße für das weitere Vorgehen, sowie Informationen darüber, was die Mitglieder erwarten und wünschen, und wie groß ihre Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit letztlich ist.
Mit Unterstützung von Frau Bürgermeisterin Annette Rösch, die dem Förderverein den Ratssaal als Tagungsort zur Verfügung gestellt hatte, fand das Forum am Mittwoch, dem 28.01.2004 statt. Zur großen Freude und Erleichterung des Vorstands fanden sich etwa 25 Interessierte ein, um unter der kompetenten Gesprächsleitung von Frau Rösch gemeinsam mit Frau Bantlin, der Leiterin der Uhlandschule, Frau Dreher als Vertreterin des Lehrerkollegiums und den fünf Mitarbeiterinnen der Kernzeitbetreuung die Perspektiven des Fördervereins zu diskutieren.

Frau Rösch, Frau Bantlin und der Vorstand in ernster, aber sehr konstruktiver Diskussion...
Folgende Ergebnisse können festgehalten werden:
- Die Kernzeitbetreuung bleibt Hauptaufgabe des Fördervereins. Wegen der Kernzeitbetreuung ist der Verein vor elf Jahren gegründet worden. Ohne Kernzeitbetreuung fehlen dem Verein die staatlichen Zuschüsse und auch ein großer Teil der Mitglieder, denn die Teilnahme an der Kernzeitbetreuung ist an eine Mitgliedschaft im Verein gekoppelt. Zudem kann ein Verein als Träger der Kernzeit viel flexibler auf Veränderungen im Betreuungsbedarf reagieren als ein öffentlicher Träger.
- Die Gemeinde will den Förderverein unterstützen. Deshalb bietet Frau Rösch an, dass Herr Steinmaier, Hauptamtsleiter der Gemeinde, Mitglied im Vorstand des Fördervereins werden und die Abwicklung der verwaltungstechnischen Aufgaben der Kernzeitbetreuung übernehmen könne. Dieses Angebot nimmt der Förderverein gerne an. Das große Entgegenkommen der Gemeinde zeigt den Stellenwert, den sie der Arbeit des Fördervereins beimisst. Die Unterstützung durch die Gemeinde nimmt die Vereinsmitglieder aber auch in die Pflicht, für das Weiterbestehen des Fördervereins Sorge zu tragen.
- Die Aufgaben des Fördervereins sollen in überschaubare oder zeitlich befristete Pakete aufgeteilt werden, die von Arbeitsgruppen übernommen werden können. Projekte der Arbeitsgruppen könnten sein: Kernzeitbetreuung, Ferienbetreuung, Erweiterung des schulischen Angebots, Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat, Öffentlichkeitsarbeit, Beteiligung am Gemeindeleben und ähnliches mehr. Der Vorstand des Fördervereins hofft, für eine Mitarbeit in solchen Arbeitsgruppen mehr Eltern gewinnen zu können.
- Die Information von Mitgliedern und Eltern der Uhlandschüler muss neue Wege gehen - Artikel im Gemeindeboten werden offensichtlich kaum beachtet. In der Gemeinde, bei den Eltern und bei den Lehrern ist viel zu wenig bekannt, welche Aufgaben der Förderverein wahrnimmt oder auch wahrnehmen könnte. Folgende Vorschläge für eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit sind umzusetzen: regelmäßige Elternabende für die Kernzeitbetreuung, Verteilung der Elternbriefe über den Boten der Gemeinde und/oder die Schule, Information an jedem Elternabend in jeder Klasse durch die Elternvertreter, die über die aktuellen Projekte des Fördervereins auf dem Laufenden gehalten werden.
- Weiterhin gilt: der bisherige Vorstand ist ein Übergangsvorstand. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung muss der Vorstand mit einer/m Vorsitzenden neu gewählt werden. Die bisherigen Vorstandsmitglieder sind nur dann zur Weiterarbeit bereit, wenn die aufgezeigten Perspektiven umgesetzt werden können.

…mit dem interessierten und engagierten TeilnehmerInnen beim Forum des Fördervereins
Die konstruktive Diskussion aller Beteiligten hat viele Anregungen und Verbesserungsvorschläge gebracht, die in die weitere Arbeit einfließen werden. Es wurde deutlich, dass auf den Förderverein als Träger der Kernzeitbetreuung und manch anderer Veranstaltungen an der Schule nicht verzichtet werden kann. Daher wertet der Vorstand des Fördervereins das Forum als Erfolg, auch wenn sich konkret noch niemand zur Mitarbeit bereit erklärt hat.
Der Vorstand
Michaela Schmees
Martina Goerlich
Sabine Fath
Rita Mutschler
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